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Teil 8 |
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Zusammenfassung und Literatur
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Derzeit leben in Deutschland etwas weniger als 100.000 Personen, die demvielfältigen Spektrum „Hinduismus„ zugerechnet werden können. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Tamilen aus Sri Lanka, die in der Folge des Bürgerkrieges im Inselstaat seit Beginn der 1980er Jahre hier eine „zweite„ Heimat gefunden haben; dazu kommt eine kleine Zahl Tamilen aus Südindien, die aus Studien- oder Arbeitsgründen hierher gekommen sind. Hindus nordindischer Provenienz sind teilweise Bengalen, die seit Beginn der 1960er Jahre zunächst aus Studiengründen hierher gekommen sind, aber auch durch Hindu-Migranten aus Westbengalen und Bangla Desh zahlenmäßig in den folgenden Jahrzehnte zugenommen haben. Aber auch aus anderen Landesteilen Nordindiens fanden Hindus ihren Weg nach Deutschland, wodurch – gemeinsam mit deutschstämmigen Anhängern von missionierenden Hindu-Gemeinden im Westen – sich ein vielfältiges Bild des Hinduismus in Deutschland ergibt. Innerhalb dieser Vielfalt stehen auch die afghanischen Hindus als eigenständige Gruppe, die stärker als bislang in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gerückt werden sollten, nicht nur wegen ihrer religionsgeschichtlich eigenständigen Ausprägung, sondern auch, weil eine Missachtung dieser Bevölkerungs- und Religionsgruppe zu religiös bedingter Diskriminierung führen kann, was in demokratischen Gesellschaften zu vermeiden ist. Um diese kleine Hindu-Gruppe etwas bekannt zu machen, wollte dieser Vortrag ein paar Informationen liefern. |
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